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Das Sozialpraktikum der 7a und 7b im Alamannen-Museum


Im letzten Schuljahr absolvierten die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler unserer Schule im Juni und Juli ihr Sozialpraktikum im Alamannen-Museum Vörstetten. Dort erlernten drei Schülergruppen an jeweils zwei Tagen traditionelle Handwerkstechniken, das Arbeiten mit alten Handwerksgeräten und den Umgang mit Naturmaterialien. In dieser Zeit wurden sie von museumspädagogischen Betreuern angeleitet. Unter anderem besserten die Schülerinnen und Schüler mit Weidenruten Zäune aus, drechselten, schnitzten Schalen, stellten Lehm her und bauten einen Rennofen, Auch befreiten sie das Grubenhaus von Unkraut und halfen mit die Altäre der Kultstätte des Alammanen-Museums zu errichten.

Am 5. und 6. Juli begleiteten unsere Schülerinnen und Schüler die Grundschulkinder der 3. Klassen, die im Alamannen-Museum ihre Schülerprojekttage verbrachten.
Die rund 200 Grundschüler der 3. Klassen der Grundschulen des Gemeindeverwal-tungsverbandes Denzlingen/Vörstetten/Reute konnten an diesen Tagen die Lebenswelt der Alemannen genauer kennenlernen.
Die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler unterstützten die Museumspädagogen an unterschiedlichen Stationen. Sie halfen den Grundschülern sich wie Alemannen zu verkleiden, unterstützten beim Herstellen von Perlen aus Fimo, beim Drechseln und Brotbacken. Sie leiteten die Grundschüler beim Bogenschießen an und halfen mit, Lehmbrei zu stampfen, welchen die Grundschüler anschließend an Wände werfen durften.
Am 3. November 2018 fand das Lichterfest des Alamannen-Museums statt, an welchem unsere Schülerinnen und Schüler erneut die Museumspädagogen an verschiedenen Stationen tatkräftig unterstützten. An diesem Tag wurde das Museum zu Anbruch der Dunkelheit mit zahlreichen Lichtern und Feuern beleuchtet. Die Schülerinnen und Schüler halfen eifrig mit, um den zahlreichen Besuchern einen stimmungsvollen Abend zu bereiten. Sie rösteten Maronen, leiteten die Besucher beim Drechseln an und halfen den Kindern bei der Herstellung von Schiffchen, die mit Teelichtern versehen im Museumsteich schwammen. Auch schürten sie das Feuer zur Herstellung von Schmuckperlen, unterstützten beim Kerzengießen, arbeiteten an der Essenausgabe und schnitzten Stöcke und verteilten Teig für das Stockbrot, welches an den Feuerstellen gebacken und gegessen werden konnte.